1. Ist Permanent Make Up gefährlich?
Nein, Permanent Makeup ist, wenn es fachkundig und mit erstklassigem Material ausgeführt wird, überhaupt nicht gefährlich. Fundierte visagistische Kenntnisse, eine ruhige Hand, Verantwortungsbewusstsein und eine sorgfältige Arbeitsweise sind aber unbedingt nötig! Sind diese Voraussetzungen vorhanden, sind Verletzungen und Verzeichnungen ausgeschlossen.

2. Können Permanent Make Up-Farben Allergien auslösen?
Die Pigmentfarben der Firma Goldeneye sind nach den EU-Richtlinien und dem Medizinproduktegesetz zugelassen. In einem histologischen Gutachten wird bestätigt, dass sich die Farbpigmente in der Haut inaktiv verhalten und nebenwirkungsfrei sind.

3. Ist das Pigmentieren schmerzhaft?
Die Anwendung mit der Goldeneye Methode ist annähernd schmerzfrei.
evtl. anfallende Schwellungen oder Rötungen verschwinden innerhalb etwa 1 bis 2 Tagen.

4. Wie kann ein bestehendes Permanent Make Up korrigiert werden?
Wenn mit der Farbe etwas nicht stimmt:
 Die Farbe hält nicht
Es kann sein, dass zu zaghaft pigmentiert wurde. Es kann sein, dass die Farbe von schlechter Qualität war. Oder es kann auch sein, dass Sie nicht genügend aufgeklärt wurden, was Sie direkt nach der Pigmentierung nicht tun dürfen (z.B nicht schwimmen, saunen oder sonnenbaden, nichts Fettiges auftragen ausser die empfohlenen Pflegemittel, kein Eis auflegen, nicht viel Wasser darüber laufen lassen usw.). Sollte gerade bei Ihnen die Farbe nicht in der Haut verbleiben und das Permanent Make-Up sieht fleckig aus, ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, sich von jemand anderem pigmentieren zu lassen.

2. Die Farbe sieht sehr unregelmässig aus
Dabei handelt es sich nach meiner Erfahrung immer um einen Pigmentierungsfehler.
Es wurde zu unregelmässig pigmentiert. Sind einige Stellen dazu noch sehr dunkel, ja fast schwarz, wurde stellenweise zu tief gearbeitet. Dieses Problem lässt sich mit etwas Aufwand in der Regel beheben. Zuerst wird in einer ähnlichen Farbe ausgeglichen. Die endgültige Farbe muss so gewählt werden, dass sie leicht dunkler als die bestehende ist. Schlussendlich wird das Resultat sehr schön, auch wenn mehrere Behandlungen kalkuliert werden müssen.

3. Die Farbe ist zu hell
Dies ist einfach zu korrigieren. Es wird mit einer schönen, dunkleren Farbe darüber pigmentiert. Wichtig dabei ist, auch hier die Form der Pigmentierung genau zu kontrollieren und allenfalls leicht zu korrigieren.

4. Die Farbe ist zu dunkel
Dieses Problem ist aufwändiger zu verbessern. Zuerst wird mit einer Hautfarbe aufgehellt und in einer neuen Sitzung mit der passenden Farbe pigmentiert.
Bei Augenbrauen ist es zum Beispiel möglich, mit hautfarbenen Härchen in der bestehenden Pigmentierung ein helleres Resultat zu erreichen.

5. Die Farbe gefällt nicht
Wenn Ihnen die Farbe nicht gefällt, kann man mit einer anderen Farbe darüber pigmentieren. Diese muss jedoch dunkler als die bestehende sein.
Wichtig ist, dass Sie an eine Pigmentiererin gelangen, die ihre Farben genau kennt und auch über den Farbkreis Bescheid weiss.
Zum Beispiel: Wenn Ihre Augenbrauen eine rötliche Farbe bekommen haben, so muss zuerst mit einer Spezialfarbe mit Grünanteil der Rotstich eliminiert und anschliessend mit einem aschigen Braun pigmentiert werden. Oder wenn Ihnen Ihre Lippenfarbe zu blaustichig ist, muss mit einer warmtonigen Lippenfarbe gearbeitet werden, damit das Bläuliche aufgehoben wird.
Wenn das Permanent Make-up nicht schön gezeichnet ist:
1. Wenn die Zeichnung ungleich ist
Das Schöne am Permanent Make-up ist, dass sich kleine Unregelmässigkeiten, die Ihnen die Natur gegeben hat, einfach verbessern lassen. Aussagen wie „Ihre Lippen sind nun mal schief“ oder „Ihre Augenbrauen sind ungleich“ sollten mit dem Endresultat nichts zu tun haben. Natürlich lassen sich extreme Ungleichheiten nicht ohne weiteres korrigieren. In seltenen Fällen ist es besser, nur ein wenig zu korrigieren und nicht 3mm zu überzeichnen. Schliesslich soll auch ein Permanent Make-up immer natürlich aussehen. Vieles lässt sich jedoch ausgleichen, ohne dass Sie nachher zu geschminkt aussehen. Falls Ihr Permanent Make-up ungleichmässig gezeichnet ist, lässt es sich häufig verbessern.
Oft sind auch Kombinationen von obgeannten Problemen vorhanden. Wenn Sie mit Ihrem Permanent Make-up nicht glücklich sind, zögern Sie nicht, weitere Abklärungen zu treffen, ob und wie es sich verbessern lässt.

5. Sehe ich mit dem Permanent Makeup nachher nicht wie geschminkt aus?
Nein. Das Permanent Make Up unterstreicht lediglich Ihre Gesichtszüge. Es werden keine Farbflächen pigmentiert. Das Schminken mit Lidschatten und Lippenstift ist nach wie vor möglich. Das Permanent Makeup sieht immer sehr natürlich aus und bald können Sie sich gar nicht mehr vorstellen, wie Sie ohne Permanent Makeup ausgesehen haben!

6. Wie lange hält ein Permanent Makeup?
Bis die Haut die gesamte Farbe abgestossen hat, dauert es zirka zwei bis fünf Jahre. In dieser Zeit verblassen die Konturen gleichmässig und werden immer heller.

7. Was ist der Unterschied zur Tätowierung?
Eine Tätowierung wird viel tiefer in die Haut eingebracht. Dort findet kein Stoffwechsel statt, und die Farbe wird deshalb nicht wieder abtransportiert.

8. Was versteht man unter human-medizinischem Permanent Make Up?
Von einem human-medizinischen Permanent Make Up spricht man, wenn ein medizinisch indiziertes Problem vorliegt: zum Beispiel bei Narben, völligem oder teilweisem Verlust von Augenbrauen, Wimpern oder Lippen, zum Wiederherstellen der Brustwarzen z. B. bei Krebserkrankungen.
Hierfür sind Spezialkenntnisse notwendig, um ein schönes Resultat zu erreichen.
Mit entsprechend zertifizierten Pigmentfarben und der passenden Ausbildung kann man der Kundin oder dem Kunden zu neuem Selbstbewusstsein und besserer Lebensqualität verhelfen, indem die offensichtlichen Schönheitsmakel korrigiert werden. Sofern ein Arzt die Pigmentation verschreibt, können die Kosten sogar evtl. von der Krankenkasse übernommen werden.